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1990 – umfassende Modernisierung der Brauerei

1990 macht die Modernisierung im brautechnischen Bereich erhebliche Investitionen erforderlich. Auch bauliche Erweiterungen sind in der Planung. Unter Beibehaltung der Häuserfronten wird ein neues Kühlhaus gebaut, und zwar nach einem Durchbruch vom bisherigen Brauereigelände an der Sternstraße zur Rückfront eines Gebäudes an der Geldernschen Straße, wo in der Toreinfahrt die neue Fassbier- und Syphon-Verkausstelle eingerichtet wird.

Im Oktober 1991 gibt es einen Wechsel: Braumeister Johannes Limmer geht nach 40 Jahren im Beruf in den Ruhestand. Das ihm einst überlieferte Braurezept gibt er weiter an seinen Nachfolger Michael Stiffel, der seine Erfahrungen in bayerischen Brauereien sammelte. Mit seinem Gardernaß von zwei Metern ist er immerhin der „längste Gleumes-Braumeister aller Zeiten“. Erstmalig in der Geschichte der Brauerei lernt eine junge Frau – Stephanie Grassmann aus Krefeld – den Beruf des Brauers und Mälzers. Während ihrer Lehrzeit bei Schlösser wechselt sie in ihre Heimatstadt, um hier zeitweise als erste und einzige Frau die Mannschaft zu verstärken.

Mittlerweile ist die „Brau und Brunnen“ Eigentümerin der Brauerei August Gleumes. Diese beliefert seit 1975 die Gastronomie von „Herbst Pitt“, da dort die Eigenproduktion 1970 eingestellt wurde. Zwischenzeitlich gab es bei Herbst von Rhenania hergestelltes obergäriges Alt. Zu dieser Zeit existieren neben Gleumes noch die Brauerei Rhenania und die Hausbrauerei Wienges als einzige Krefelder Brauereien.



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02151 - 20 521

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